Dienstag, 1. April 2014

Häufig gestellte Fragen

Wann wird das besser?
Das kann man nie genau sagen und auch nicht wissen. Man muss die Zeit vor dem Unfall oder der Verletzung berücksichtigen ebenso wie die Zeit nach der Operation nach der Gipsabnahme etc.

Ich wünschte mir, dass ich einen konkreten Zeitraum nennen könnte, aber leider kann ich das nicht. Jeder Mensch reagiert anders und jeder hat eine eigene Konstitution und unterschiedliche Kapazitäten...

Wann geht die Schwellung weg?
Bei manchen Menschen verschwindet sie sehr schnell, bei manchen langsamer. Damit die Schwellung schneller abklingt, sollte man sich möglichst viel bewegen.

Mein Nachbar hat dasselbe gehabt und es geht ihm besser.
Man darf nicht glauben, was die Leute über ihre Beschwerden erzählen. Es ist einfacher, von schlechten Dingen zu sprechen als von guten. Man darf sich auf keinen Fall beinflussen lassen.

Warum geht es mir nicht besser?
Man muss sich die Frage stellen, ob man nicht vielleicht etwas falsch macht. Das Gewicht ist immer eine wichtige Komponente, z.B stellt Übergewicht eine große Belastung für den Körper dar. Da es jedoch sehr schwer ist, Gewohnheiten zu ändern, muss man versuchen langsam neue Schwerpunkte zu setzen. Rauchen ist auch nicht deshalb so schädlich, weil es die Lungen belastet, sondern weil es die Atmung reduziert. Dadurch kann das Zwerchfell weniger in die unteren Organe pumpen. Dies wiederum kann zu Stauungen in diesem Bereich führen.
Die Psyche ist auch ein wesentlicher Faktor. Man sollte versuchen, sich abzulenken, Sport zu treiben, seine Gedanken positiv zu beeinflussen und wenn das so nicht mehr möglich ist, sich beraten zu lassen.
Man kann seine Haltung ändern, seine Ernährung umstellen und Sport treiben.

Brauche ich eine Operation?
Was beschädigt ist, bleibt beschädigt. Daher bedarf es manches Mal einer Operation. Aber eine Operation sollte immer das letzte Mittel sein und bevor man sich zu so einem Schritt entscheidet, sollten zumindest zwei Ärzte konsultiert werden.

Brauche ich Einlagen?
Dies ist ein schwieriges Thema. Ich empfehle, einen Podologen zu fragen, beziehungsweise einen Fußspezialisten. Die Füße sind die Säule des Körpers und eine instabile Säule kann das ganze Gebäude beeinflussen. Aber Fußprobleme können z.B. auch aus einem Beckenschiefstand resultieren (den man korrigieren kann), aus einem falsch positionierten Knochen (den man einrenken kann...). Nicht immer sind daher Einlagen das geeignete Mittel, um Fußprobleme zu lindern oder zu beseitigen.

Montag, 28. Oktober 2013

Garderobe und Kleidungsstück

Anbei gibt es ein Video von Herrn Barral, einem sehr berühmten Osteopathen, der angeblich gleichermaßen begabt ist für das Schreiben von Literatur zur Osteopathie. Die Fähigkeit, sein Können anderen auf verständliche Weise zu vermitteln, ist eine Eigenschaft, über die sich nur wenige Menschen auf der ganzen Welt glücklich schätzen können.

Ich habe diese Technik bereits angewendet und sie kann bei Schmerzen in der Wirbelsäule sehr effektiv sein. Das Prinzip lässt sich vergleichen mit einem Kleidungsstück auf einem Garderobenhaken: versucht man, das Kleidungsstück herunterzuziehen, so schafft man es nicht. Hebt man das Kleidungsstück jedoch ein wenig hoch, lässt die Spannung nach und es lässt sich leicht abnehmen. Genauso geht es unserem Körper. Daher gehen wir in die Richtung, die unserem Körper gefällt und er sich entspannen kann. Meiner Erfahrung nach ist diese Methode viel effektiver als eine normale Dehnung, bei der sich der Körper wehrt.

Viel Spass damit!

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Osteopathie im Kontext der zwei Grundphilosophien westlicher Medizin


Die nachfolgenden Ausführungen sollen dabei helfen, Osteopathie im medizinischen Kontext besser verorten zu können. Inhaltlich bezieht sich der Begriff ‚Osteopathie’ auf die gemeinsame Basis aller osteopathischen Strömungen: Die klassische osteopathische Philosophie Still und Littlejohn.

Inhalt

Der salutogenetische (‚hippokratische‘) Ansatz

Der pathogenetische (‚galenische‘) Ansatz

Der osteopathische Ansatz

Berufspolitische Leitlinien

Der Text unterliegt keinem Copyright! Sie können Auszüge daraus uneingeschränkt und jederzeit für Ihre Außendarstellung oder in berufspolitischen Verhandlungen verwenden.

Christian Hartmann, 05. Juni 2013


Der salutogenetische (‚hippokratische‘) Ansatz

Philosophie: Bei diesem Ansatz gibt es keine ‚Pathologien’, sondern lediglich hypo- oder hyperphysiologische Anpassungsprozesse auf ein sich ständig veränderndes inneres und äußeres Milieu. Alle Anwendungen dienen der Förderung dieser evolutionär gewachsenen inherenten Selbstorganisationsprozesse, welche den Organismus unentwegt im Sinn der Heilung adaptieren. Die Heilverantwortung obliegt allein den Selbstorganisationsprozessen, wobei Gesundheit nicht als Absolutum, sondern als lebendiges und sich daher stets veränderndes Gleichgewicht unzähliger kleinerer Prozesse wahrgenommen wird.

Diagnose & Behandlung: Jedes Symptom ist verknüpft mit unzähligen Prozessen. Damit ist die Benennung einer Krankheit aufgrund eines oder mehrerer Symptome ein rein hypothetisches Konstrukt, das die komplexe Wirklichkeit verzerrt und lediglich der besseren ‚Verwaltung‘ dient. Der prozesshaft-ganzheitliche Charakter organischer Vorgänge kennt daher eigentlich nur eine Diagnose: ‚Mensch’

Die Behandlung ist streng prozessorientiert und patientenzentriert, d.h. sie orientiert sich nicht an statistischen Mehrheiten, bei denen Vertreter der Minderheiten durch das therapeutische Raster fallen. Konsequenterweise orientiert sich die Behandlung ebenso wenig an Konzepten, Goldstandards, Behandlungsserien etc., sondern einzig und allein an dem momentanen Bedürfnis des Patienten in der jeweiligen Behandlung.

Behandlungsziel: Behandler und Patient versuchen hierarchisch auf einer Ebene lediglich als ‚Diener der Natur’ die anatomisch-physiologischen Rahmenbedingungen für besagte Gesundungsprozesse zu optimieren. Das Behandlungsziel besteht damit nicht im Beseitigen einer ‚bösen’ Krankheit, sondern den natürlichen Gesundungsprozessen bedingungslos zu vertrauen und ihnen auf anatomisch-physiologischer Ebene möglichst viel individuellen Spielraum zu verschaffen.

Ideales Indikationsgebiet: Funktionell-chronische bzw. psychosomatische Beschwerdebilder (nicht: ‚Krankheiten’)

Kontraindikationen: Notfälle und Fälle bei denen die inherenten Prozesse stark behindert sind (Immunschwächen, strukturell manifeste Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes Typ I, akute psychische Krisen, Notfälle mit strukturellen Verletzungen, Tumorerkrankungen etc.)

Vergütung: Der Behandlungsansatz ist salutogenetisch, prozessorientiert und patientenzentriert. Folglich gibt es keine evaluierbaren Behandlungskonzepte, organspezifischen Pathologien oder sonstige diagnose- und pathologieorientierte Algorhythmen, so wie diese in den Gebührenordnungen üblich sind. Die zeitbezogene Vergütung bei diesem Ansatz ist ideal. Vorteil für Versicherungen bei dieser Form der Bezahlung: Hohe Patientenzufriedenheit im Bereich funktionell- chronischer Beschwerdebildung mit gute Kundenbindung an die Versicherung.

Motto:Nicht wir - die Naturkräfte sind die Ärzte!“ (Hippokrates)

‚Held der Heilung‘: Die Natur

Bekannte Vertreter: Homöopathie, Osteopathie, TCM etc.




Der pathogenetische (‚galenische‘) Ansatz

Philosophie: Bei diesem später im kirchlichen Kontext von ‚Gut’ und ‚Böse’ kultivierten Ansatz werden Pathologien bzw. Krankheiten als ‚böse Wesenheiten’ wahrgenommen, die der Gesundheit im Weg stehen und die es daher es zu beseitigen bzw. zu besiegen gilt. Da natürlichen inherenten Selbstorganisationsprozesse spielen hier nur eine Nebenrolle, womit die Heilverantwortung nahezu vollständig beim Individuum selbst liegt. Dadurch avanciert der Behandler zum Helden im Kampf gegen ‚das Böse’.

Bei diesem Ansatz steht die zu besiegende Pathologie im Zentrum des Bewusstseins von Behandler und Patient und der Körper wird in isolierten von der Pathologie befallenen Organsystemen wahrgenommen. Obgleich Hippokrates als Schutzpatron der klassischen Medizin fungiert, entspricht ihr Ansatz demnach überhaupt nicht mehr dessen Philosophie.

Diagnose & Behandlung: Die ‚böse‘ Krankheit zeigt sich durch Symptome. Die Logik des galenischen Ansatzes geht davon aus, dass die Krankheit besiegt ist, sobald die Symptome verschwunden sind. Dies eröffnet die Möglichkeit einer systematischen, an Symptomen orientierten Krankheitseinteilung ebenso, wie einer statistische Evaluation, auch wenn dies der individuellen Wirklichkeit oftmals widerspricht.
Die Behandlung orientiert sich konsequenterweise an einer organspezifischen Diagnostik (‚Schulter-Arm-Syndrom’ => Manualtherapie für die Schulter), selbst wenn die Ursachen woanders liegen.

Behandlungsziel: Da bei Behandler und Patient die ‚Pathologie’ im Bewusstseinsfokus stehen, ist das erklärte Ziel beider die Überwindung derselben. Der Behandler wird dabei als ‚Gesundmacher’ wahrgenommen, der die Natur kontrollieren und korrigieren kann, was sein Image als ‚Halbgottes in Weiß’ erklärt, denn nur Götter stehen über der Natur. Da der Patient bei diesem Ansatz dem allmächtigen Behandler mehr vertraut als der Natur, geht es letztlich um Gesundmachen und nicht mehr um Gesundheitsentfaltung.

Ideales Indikationsgebiet: Akut- und Intensivmedizin. Medizinische Versorgung in Gebieten schlechter Hygiene und Ernährung, bis durch bessere Bildung und Versorgung die Selbstorganisationsprozesse wieder stark genug sind, um die gesamte Heilverantwortung zu übernehmen.

Kontraindikationen: Eigentlich alle funktionell-chronischen Erkrankungen, bei denen keine strukturelle Störung vorliegt (z.B. psychovegetative Beschwerdebilder)

Vergütung: Die Vergütung erfolgt im Rahmen von Gebührenordnungen diagnosebezogen und auf Basis evaluierbarer Behandlungskonzepte. Eine zeitbezogene Vergütung widerspricht diesem Ansatz. Vorteil für Versicherungen: Optimale Evaluierung und Steuerbarkeit der Vergütung, allerdings verbunden mit extrem hohem Missbrauchspotenzial.

Motto:Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme“ (Heine)

‚Held der Heilung‘: I.d.R. der Behandler

Bekannte Richtungen: Chiropraktik, Manualtherapie, Physiotherapie, Orthopädie, etc.


3. Der (klassische) osteopathische Ansatz

Philosophie: Steht ganz in der Tradition des hippokratischen Medizinansatzes. Die klassische Osteopathie versteht sich dabei als Kunsthandwerk, angewandte Philosophie und Wissenschaft im Kontext der human based medicine (mit evidence based medicine als nur einem Aspekt). Die in der Außendarstellung immer wieder benannten drei Säulen (parietal, viszeral, myofaszial) und vier Grundprinzipien (Der Körper ist eine Einheit etc.) entsprechen eigentlich nicht dem ursprünglichen ganzheitlichen Ansatz, ohne separate Organsysteme oder starre Behandlungsprinzipien bzw. -konzepte. Die Einteilung wird dem ausschließlich pathogenetisch orientierten westlichen Gesundheitssysteme geschuldet, was zu einer zunehmenden Wahrnehmung als ‚pathogenetische Osteopathie‘ führt - einem erklärten berufspolitischen Ziel der Gegner der klassischen Osteopathie.

Diagnose & Behandlung: Wie beim hippokratischen Ansatz geht es in der Osteopathie nicht darum Symptome oder Krankheiten zu finden und zu beseitigen, sondern Gesundheit als Ganzes zu fördern. Demnach ist die eigentlich einzige Diagnose ‚Mensch’ und die einzige Behandlungsform ‚Osteopathie’. Mit den Händen verschafft sich der Behandler dabei am Patienten einen Gesamteindruck der anatomisch-physiologischen Gesamtsituation (nicht mit ‚Diagnose’ der Krankheitsfindung zu verwechseln). ‚Läsionen’, d.h. anatomisch-physiologische Störungen die eine Entfaltung der Gesundungsprozesse im Körper behindern und die oftmals weit entfernt von den Symptomen liegen, werden ausfindig gemacht. Da die Behandlung streng prozessorientiert ist, folgt die Behandlung den aus den Geweben kommenden Impulsen und somit keinem starren Konzept oder Goldstandard.
‚Läsionen‘ werden inzwischen fälschlicherweise als ‚somatische Dysfunktionen‘ bezeichnet. Korrekterweise ergeben sich Letztere aber erst aus den Läsionen und sind diesen allein schon aus logischen Gründen nicht gleichzusetzen.
Ob die Hände als ausschließliches ‚Behandlungsinstrument‘ eingesetzt werden ist von nachrangiger Bedeutung, wobei dieser Punkt schon seit der Gründerzeit umstritten ist.

Behandlungsziel: Allein die Verbesserung der anatomisch-physiologischen Rahmenbedingungen. Eine Heilung wird nicht versprochen und garantiert, da dies auch von den inneren Prozessen abhängt, deren Potenzial individuell völlig unterschiedlich ist.

Ideales Indikationsgebiet: Eigentlich alle funktionell-chronischen Erkrankungen, bei denen keine strukturelle Störung vorliegt (z.B. alle psychovegetativen Beschwerdebilder)

Kontraindikationen: Akut- und Intensivmedizin. Alle Fälle, bei denen die Gesundungsprozesse auch bei optimalen anatomisch-physiologischen Rahmenbedingungen nicht ausreichend greifen, z.B. Notfall- und Intensivmedizin, psychische Krisen, immunsystemrelevante Erkrankungen etc.

Vergütung: Die Vergütung sollte rein auf Zeitbasis erfolgen, um den Behandlern einen Freiraum für die individuelle und intuitive Behandlung zu geben. Der salutogenetische Behandlungsansatz Ansatz ist nicht mit festen Behandlungszeiten oder -serien vereinbar.

Motto:Gesundheit zu finden ist Aufgabe des Arztes, Krankheit kann jeder finden!“ (Still)

‚Held der Heilung‘: Die Natur


Donnerstag, 22. August 2013

CRANIO SACRAL THERAPIE


Was ist Cranio-Sacral-Therapie?

Durch gewissenhafte und sensible Anwendung der Cranio-Sacral-Therapie können eine große Anzahl chronischer und akuter Zustände wesentlich gelindert bzw. geheilt werden, wie der Indikationsliste zu entnehmen ist. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Dr. Sutherland auf der Basis der Osteopathie die Craniosacrale Osteopathie. Daraus entstand eine immer feinere, behutsamere und vollkommenere Methode, mit deren Hilfe heute Therapeuten viele Menschen bei ihren Heilungsprozessen unterstützen. Der Arzt Dr. John Upledger (USA) bearbeitete die wissenschaftlichen Grundlagen dieser Therapie und sorgte durch Ausbildungen und Lehrbücher für eine Verbreitung der Therapie auch in Europa.

Wie wirkt sich das aus?

Die Blockaden im Zentralnervensystem führen eventuell zu: Entwicklungsstörungen, Schreibabys, Konzentrations-, Sprach- und Lernschwierigkeiten, Hyperaktivität, Augenleiden und Kieferfehlstellungen, Migräne, Kopfschmerzen, Gehörsturz und Tinnitus, Schlafstörungen, Depressionen, psychischem Stress, Menstruationsbeschwerden und Fehlhaltungen, Störungen in der Motorik, Überlastunssyndromen und Schmerzen im Bewegungsapparat (Gelenke, Nerven, chronische Verspannungen, etc.), Wirbelsäule- und Bandscheibenproblemen.

Wie kann das Zentralnervensystem wieder funktionsfähig werden? Durch eine sanfte Technik am Kopf und entlang der Wirbelsäule, während man sich bekleidet auf der Liege in einer tiefen Entspannung befindet, wird das Gewebe im Zentralnervensystem mobilisiert und die Blockaden werden gelöst.

Sanfte Lösung von Anspannung

Eine Einzelsitzung in Craniosacraler Therapie ist zutiefst wohltuend. Die meisten Patienten verspüren nach der Sitzung eine tiefe, „bis in die Knochen“ gehende Entspannung und das Gefühl von Erleichterung. Manchmal tauchen während der Einzelsitzung Gefühle auf, denen Raum gegeben werden kann. Craniosacrale Therapie eignet sich nicht nur bei Krankheitssymptomen, sondern gerade auch bei Stress und übermäßiger Anspannung.

Wann ist Craniosakrale Therapie wohltuend?

* Bei Stress * Kopf-, Nacken, Schulterverspannungen
* Rückenproblemen, Hexenschuss, Ischias
* Muskelverspannungen
* Migräne
* Nervosität
* Rehabilitation nach Krankheit oder Unfall Wirbelsäulen-,Muskel- und Gelenkserkrankungen
* chronische Schmerzzustände
* Schleuder-, Sturz- und Stauchtrauma
* Kopfschmerzen und Migräne
* Sinusitis und Tinnitus
* kieferorthopädische Probleme
* Regulation von inneren Organen
* Verdauungsbeschwerden
* Veränderungen im Bereich von Gehirn und Rückenmark
* Regulation von Lymphsystem, Hormonsystem, vegetativem und zentralem Nervensystem
* Störungen des Immunsystems
* Asthma, Allergien und Hauterkrankungen
* belastende Lebenssituationen
* Schlafprobleme, Erschöpfungszustände, Depressionen
* stressbedingte Beschwerden, Burnout-Syndrom
* psychosomatische Beschwerden
* Menstruationsbeschwerden
* Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung

Die osteopathische Behandlung ersetzt keinesfalls eine erforderliche schulmedizinische Betreuung. Sie ergänzt sie vielmehr und wird ihrerseits von anderen naturheilkundlichen Verfahren unterstützt.

VISZERALE BEHANDLUNG




Die viszerale Therapie ist eine osteopathische Behandlungsweise der inneren Organe.

Jedes Organ hat in unserem Körper zur Entwicklung in der Wachstumsphase und seiner Ausübung der Funktion einen inneren sowie räumlichen Platz, der beweglich ist.

Durch z.B. stressbedingte Erlebnisse reagiert das Organ, organisch, also funktionell und bewegt sich dabei auch räumlich. Liegt eine länger anhaltende Stresssituation vor, so kann das Organ in seiner eigentlichen Funktion eingeschränkter reagieren.

Das heißt, es arbeitet nicht in seinem vollen Leistungsumfang. Das Blut und Nervensystem versorgen dieses Organ nicht mehr optimal, so dass benachbarte Organe dieses Organ mit unterstützen müssen.

Der Körper kann dies bis zu einem gewissen Grad ausgleichen, wird aber das durchschnittliche Normalmaß überschritten, werden die Gelenke und die Wirbelsäule versuchen diese Dysbalance auszugleichen.

Die viszerale Behandlungsweise setzt direkt am gestörten Organ an, in dem es das Organ ´heraushebt´bzw. durch die Anwendung von indirekten Techniken stimuliert, so dass die Funktionsweise und die Dysbalancen aufgehoben werden.

Häufige Osteopathische Indikationen für Organbehandlungen:

  • Chronische Verdauungsbeschwerden
  • Magenschmerzen und Erkrankungen des Magens
  • Erkrankungen der Leber
  • Gallenproblematiken
  • Chronische Blasenentzündung
  • Funktionelle Nierenerkrankungen (z.B. Stauungsproblematik bei Nierensenkung)
  • Organsenkungen (Ptosen)
  • Lungenleiden (Asthma, Krupp, chronische Bronchitis)
  • Allergien, Heuschnupfen
  • Allgemeine Immunstimulation
  • Chonische Müdigkeit
  • Nachsorge nach Operationen (Narbengewebe)
  • Chronische organbedingte Rückenbeschwerden
  • Lymphatische Stauungen
  • schlecht heilende Wunden

Abschließende Beurteilung des Verfassers:

Häufigste Inanspruchnahme eines Osteopathen sind unklare bisher therapie-resistente Rückenbeschwerden (mit oder ohne Ausstrahlung in die Beine oder Arme) oder Kopfschmerzen. In der Viszeralen Osteopathie wird nun die Organbeweglichkeit im Hinblick auf die peripheren Schmerzen im Bewegungsapparat bewertet. Oft müssen erst die Organe wieder "mobilisiert" werden um ein Gelenk behandeln zu können.

PHYSIOTHERAPIE




Physiotherapie bildet den Oberbegriff für die Krankengymnastik und die physikalischen Therapie. Als natürliches Heilverfahren nutzt die Physiotherapie natürliche Anpassungsmechanismen des Körpers, um Störungen körperlicher Funktionen gezielt zu behandeln oder als Maßnahme in der Gesundheitsvorsorge (Prävention) diese zu vermeiden.

Physiotherapie leitet sich her von: 
Physis - die Natur, das Wirkliche, das Erfahrbare; physio = natürlich 
Therapie - Krankheitsbehandlung 

Physiotherapie stellt eine Alternative und/oder sinnvolle Ergänzung zur medikamentösen und operativen Krankheitsbehandlung dar.

Die Physiotherapie befasst sich damit, innerhalb der Bereiche Förderung, Prävention, Behandlung und Rehabilitation das Bewegungspotenzial am Menschen zu identifizieren und zu maximieren sowie allfällig bestehende Schmerzen zu therapieren.

Zur Physiotherapie gehört auch der Interaktionsprozess zwischen Physiotherapeuten und Patienten, Ärzten oder Angehörigen. Im Verlauf dieses Prozesses wird das Bewegungspotenzial eingeschätzt und es werden gemeinsam Therapieziele festgelegt, wobei physiotherapiespezifische Kenntnisse und Fähigkeiten herangezogen werden. 
Die Physiotherapie bietet den Menschen Lösungsansätze, mit denen Einschränkungen und Beeinträchtigungen der Bewegungs- und Funktionsfähigkeit (durch Krankheit oder Unfall und/oder Verhaltensfehler) sinnvoll und funktionsorientiert behandelt und/oder korrigiert werden können. Dabei bezieht sich die Physiotherapie auf die Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO), welche die Gesundheit als einen Zustand des umfassenden körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht lediglich mit dem Freisein von Krankheit und Gebrechen definiert.

Warum ist Physiotherapie sinnvoll?

Physiotherapie hat den großen Vorteil, dass durch einfache, kleine Dinge, eine große Wirkung erzielt werden kann. Die Methoden der Physiotherapie sind für den Körper vollkommen unschädlich und leicht durchzuführen. Es finden keine invasiven Maßnahmen wie Operationen oder die Einnahme von starken Medikamenten statt. Im Idealfall kann nicht nur das Symptom, sondern auch seine Ursache behandelt werden, so dass ein erneutes Auftreten des Problems vermieden werden kann. Der Patient kann oft schon nach einigen Behandlungen sein Alltagsleben wieder aktiv aufnehmen. 

Ein nicht ganz unerheblicher Aspekt ist natürlich der Kostenfaktor. Die Kosten für physiotherapeutische Anwendungen sind meistens deutlich niedriger als z. B. die Kosten für eine langfristige Medikamenteneinnahme. Auch haben Untersuchungen erwiesen, dass Physiotherapie in einigen Fällen nicht nur effektiver, sondern auch kostengünstiger als eine Operation ist. Längerfristige Physiotherapie kann zudem so manche Operation verhindern.

Womit wir schon bei dem nächsten Punkt wären: der Prophylaxe (Vorbeugung) von Krankheiten. Betrachtet man zuerst die Therapie von Säuglingen und Kindern, so kann man sich leicht vorstellen, dass sich die Erkrankung bei einem Kind weiterentwickelt, sogar verschlimmert. Bei rechtzeitiger Behandlung kann einem Kind viel erspart werden, manche Erkrankungen, z. B. eine Wirbelsäulenschiefstellung (Skoliose) können im Wachstums- und Reifeprozess der Kinder vollends behoben werden.

Im Erwachsenenbereich bedeutet Prophylaxe insbesondere das Erlernen von Eigenübungen und ergonomisches Verhalten im Alltag.

An wen richtet sich die Physiotherapie?

Die Physiotherapie richtet sich an Menschen mit den unterschiedlichsten Erkrankungen. Das Alter spielt dabei auch keine Rolle. Säuglinge und Kinder können genauso gut behandelt werden wie Erwachsene und ältere Menschen. Deshalb ist das Spektrum der Erkrankungen, bei denen Physiotherapie sinnvoll ist, weit gefächert.

Patienten mit Gelenk- oder Rückenbeschwerden, sogenannten orthopädischen Beschwerden, sind sehr gut in der Physiotherapie aufgehoben. Die Ursachen der Beschwerden, wie Bewegungsstörungen von Armen, Beinen, Schultern/Nacken oder Rücken, Schmerzen oder sogar Kribbelgefühlen in den Fingern werden im Rahmen eines Befundes gefunden und gezielt behandelt. Die Beweglichkeit wird erweitert, Schmerzen werden behoben und der Patient kann sein Alltagsverhalten wieder wie gewohnt ausführen (z. B. Haare kämmen, Fenster putzen, gehen, bücken, tragen).

Nach Knochenbrüchen (Frakturen) erlernen Patienten ihre Muskulatur wieder aufzubauen, verringern die Schmerzen und erlernen, das gebrochene Glied wieder zu benutzen. Des Weiteren werden alle anderen, durch Operation oder Gips behinderten Gelenke, beweglich gehalten und der Heilungsprozess unterstützt.

Patienten mit internistischen Erkrankungen (Lungenerkrankungen) erreichen nach einiger Zeit wieder mehr Leistungsfähigkeit. Sie lernen Atemtechniken, um wieder besser durchatmen zu können. Des Weiteren wird ihnen erklärt, worauf sie zukünftig achten müssen, was sie vermeiden sollten und wie sie sich selber helfen können.

Für Patienten mit Schmerzen in verschiedenen Bereichen (Kopfschmerzen, Migräne, Rücken- oder Gelenkschmerzen) bietet die Physiotherapie Erleichterung. Ursachen für die Schmerzen werden gezielt behandelt und eine erneute Schmerzprovokation wird unterbunden. Die Schmerzen lassen nach und verschwinden nicht selten vollständig. Der Patient erfährt an sich selber mehr über die Schmerzauslöser und lernt damit umzugehen, oder sie zu vermeiden (siehe auch Rückenschule).

Patienten mit neurologischen Erkrankungen (wie Schlaganfall, Spastik, Multiple Sklerose, Parkinson oder frühkindlichem Hirnschaden) sind hier besonders gut aufgehoben. Mit speziellen Behandlungsmethoden (siehe auch Bobaththerapie) wird an Problemen des Alltags gearbeitet. Dem Patienten werden Hilfestellungen zu größtmöglicher eigener Aktivität gegeben. Bei fortschreitenden Erkrankungen wird der Verlauf oft verlangsamt und für den Betroffenen kann eine bessere Lebensaktivität erreicht werden.

Mittwoch, 21. August 2013

Tarife: Physiotherapie - Osteopathie - Massage

Bitte, immer in bar zahlen.

Physiotherapie
Osteopathie 
Erste Behandlung (60 Minuten)
70 € *
70 € 
Jede weitere Behandlung (45 Minuten)
60 € *
60 €
Block 5 Behandlung (á 45 Minuten)
 280 € (à 56 €) *
280 € (á 56 €)
Halbe Stunde Behandlung 
40 € *
40 €



Massage
40 Minuten
Erste Behandlung 
50 € *
Jede weitere Behandlung 
50 € *
Block 5 Behandlung 
205 € (á 41 €)*

*Sie begleichen die Kosten mit Ihrer/Ihrem behandelnden PhysiotherapeutIn als WahltherapeutIn und suchen bei Ihrem zuständigen Krankenversicherungsträger um teilweisen Rückersatz gemäß dem Kassentarif/satzungsmäßigen Kostenzuschuss an.

Mehr Information hinsichtlich der Verrechnung und Rückerstattung durch die Krankenkassen finden Sie unter http://www.praxislaaerberg.at/  -„Wissenswertes“

Die erste Behandlung beinhaltet:
  • ungefähr 20 Minuten Befragung
  • ungefähr 40 Minuten Untersuchung und Behandlung
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