Donnerstag, 22. August 2013

VISZERALE BEHANDLUNG




Die viszerale Therapie ist eine osteopathische Behandlungsweise der inneren Organe.

Jedes Organ hat in unserem Körper zur Entwicklung in der Wachstumsphase und seiner Ausübung der Funktion einen inneren sowie räumlichen Platz, der beweglich ist.

Durch z.B. stressbedingte Erlebnisse reagiert das Organ, organisch, also funktionell und bewegt sich dabei auch räumlich. Liegt eine länger anhaltende Stresssituation vor, so kann das Organ in seiner eigentlichen Funktion eingeschränkter reagieren.

Das heißt, es arbeitet nicht in seinem vollen Leistungsumfang. Das Blut und Nervensystem versorgen dieses Organ nicht mehr optimal, so dass benachbarte Organe dieses Organ mit unterstützen müssen.

Der Körper kann dies bis zu einem gewissen Grad ausgleichen, wird aber das durchschnittliche Normalmaß überschritten, werden die Gelenke und die Wirbelsäule versuchen diese Dysbalance auszugleichen.

Die viszerale Behandlungsweise setzt direkt am gestörten Organ an, in dem es das Organ ´heraushebt´bzw. durch die Anwendung von indirekten Techniken stimuliert, so dass die Funktionsweise und die Dysbalancen aufgehoben werden.

Häufige Osteopathische Indikationen für Organbehandlungen:

  • Chronische Verdauungsbeschwerden
  • Magenschmerzen und Erkrankungen des Magens
  • Erkrankungen der Leber
  • Gallenproblematiken
  • Chronische Blasenentzündung
  • Funktionelle Nierenerkrankungen (z.B. Stauungsproblematik bei Nierensenkung)
  • Organsenkungen (Ptosen)
  • Lungenleiden (Asthma, Krupp, chronische Bronchitis)
  • Allergien, Heuschnupfen
  • Allgemeine Immunstimulation
  • Chonische Müdigkeit
  • Nachsorge nach Operationen (Narbengewebe)
  • Chronische organbedingte Rückenbeschwerden
  • Lymphatische Stauungen
  • schlecht heilende Wunden

Abschließende Beurteilung des Verfassers:

Häufigste Inanspruchnahme eines Osteopathen sind unklare bisher therapie-resistente Rückenbeschwerden (mit oder ohne Ausstrahlung in die Beine oder Arme) oder Kopfschmerzen. In der Viszeralen Osteopathie wird nun die Organbeweglichkeit im Hinblick auf die peripheren Schmerzen im Bewegungsapparat bewertet. Oft müssen erst die Organe wieder "mobilisiert" werden um ein Gelenk behandeln zu können.

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